Im Dienst des Irdischen

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Hans-Wilm Schütte
Im Dienst des Irdischen
Buddhismus in China heute

20 x 22 cm, 156 Seiten, ca. 155 Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-9816537-0-0

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Beschreibung

Hans-Wilm Schütte
Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute

Das Bild des Buddhismus wird in den westlichen Kulturen vor allem vom tibetischen, südostasiatischen und japanischen Zen-Buddhismus geprägt. China, das Land mit den meisten Buddhisten und den größten Klosteranlagen, spielt kaum eine Rolle. Dabei hat sich der chinesische Buddhismus seit der Mao-Ära äußerst dynamisch entwickelt. Anders als die restriktive Religionspolitik der Zentralregierung erwarten lässt, finden buddhistische Bauprojekte oft Unterstützung durch die örtliche Administration und von finanzstarken Unternehmern. Pilgerfahrten machen die heilige Stätten zu einem wichtigen Tourismusfaktor und tragen erheblich zur lokalen Wirtschaftskraft bei. Vom Nirvana mögen dort allenfalls die Mönche und Nonnen träumen; im Volksglauben geht es eher um diesseitige und vor allem materielle Werte.

Der Autor Hans-Wilm Schütte ist freiberuflicher Sinologe und leidenschaftlicher Fotograf. Er zählt zu den meistgelesenen deutschen Chinapublizisten.

 

PRESSESTIMMEN

 „Die Widersprüchlichkeit der staatlich organisierten Religion kann unsere bisherige Wahrnehmung des Buddhismus, wie wir ihn aus verschiedenen Quellen kennen, stark erschüttern oder erweitern. Die Literaturangaben in englischer und chinesischer Sprache sind ein Indiz dafür, dass es hierzulande wenig Literatur zum Thema gibt.“
Kurt W. Hoffmann, ekz-bibliothekservice 9. September 2019