Denise Bellon

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Denise Belon
Fotografin
Regelindis Westphal (Hg.)

13 x 19 cm, 88 Seiten, 33 Abbildungen, Fadenheftung, Klappenbroschur
Dreisprachig: deutsch, englisch, französisch
ISBN 978-3-9824450-6-9

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Beschreibung

Denise Bellon
Fotografin/Photographer/Photograph

Freiheit im Umgang mit Menschen und Objekten, Fantasie und der Wunsch, neue Gebiete zu erforschen – Denise Bellon ist eine Pionierin der modernen Fotografie. Sie dokumentierte nicht nur die großen Surrealismus-Ausstellungen seit den 1930er-Jahren, sondern auch die Kriegs- und Nachkriegszeit in Frankreich. Ihre Fotografien, die sie auf ihren Spaziergängen durch Paris im Rhythmus der Geschichte aufnahm, zeigen oft ungewöhnliche und poetische Szenen, die die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen lassen. Ausdrucksstark sind auch ihre Porträts von Künstlern und Schriftstellern sowie ihre Reportagen in Frankreich und Nordafrika.

„Warum ich mich für die Fotografie entschieden habe? Weil mich ihre magische Seite schon immer fasziniert hat. Der Aspekt, dass man auf Knopfdruck die Zeit, diesen ewigen Feind des Menschen, diese ständige Angst, still­stehen lassen kann, dass man die Zeit endlich beherrschen kann … Es ist ein kleines Stückchen Ewigkeit … In diesem Kampf zwischen Mensch und Zeit ist der Mensch endlich ein kleines bisschen siegreich.“
Denise Bellon, 1981

Denise Bellon (1902–1999) studierte Psychologie, bevor sie sich in den 30er-Jahren der Fotografie zuwendete. 1934 war sie Mitbegründerin der Pariser Fotoagentur Alliance- Photo. Sie veröffentlichte zahlreiche Reportagen unter anderem in Match, Vu und Combat.

Die dreisprachige Reihe Fotografin der edition frölich konzentriert sich auf das vielfältige fotografische Werk unterschiedlicher Frauen hinter der Kamera. Jeder Band ist einer Künstlerin gewidmet. Er bietet eine Einführung in das Leben und die Arbeit der Fotografin und präsentiert exemplarisch Motive aus ihrem Gesamtwerk.

 

PRESSESTIMMEN

„Denise Bellon war eine Pionierin der modernen Fotografie, aber auch eine Ästhetin erster Güte, die mit Licht und Schatten, Schwarz und Weiß Magie erzeugte. Trotzdem geriet sie mitsamt ihren Aufnahmen aus Paris, dem einstigen Französisch-Guinea oder aus Casablanca in Vergessenheit. Nun hat die edition frölich den Bilderschatz gehoben und widmet ihr das erste Bändchen der Reihe ‚Frauen hinter der Kamera‘ – eine Zeitreise für Fans der perfekten Komposition.“
Stuttgarter Zeitung, Mein Magazin, 14./15. Oktober 2023, ADR